Im Winter mit dem Rad in Form zu bleiben hat nur Vorteile – hier sind ein paar Tipps.

Winter miles are summer smiles! – Ein paar Gründe, warum du auch im Winter Radfahren solltest.

Univega MTB im Schnee

Es ist Dezember und das bedeutet, dass die klimatischen Verhältnisse draußen schon seit circa 2 Monaten weit vom Wohlfühlwetter eines Mai oder August entfernt sind. Klar, dass es nicht leicht ist, bei Wind, Regen und dem doch gelegentlich fallenden Schnee den Hintern von der Couch hochzubekommen und auf zwei Rädern durch die Landschaft zu fahren. Allerdings hat regelmäßiges Radfahren auch im Winter Vorteile, die motivieren können.

Kondition halten, Ausdauer ausbauen

Der größte Vorteil ist natürlich der, keine Einbußen in der Kondition zu haben, oder zumindest keine großen. Die ganze Kraft und Ausdauer, die über den Sommer hinweg aufgebaut wurde, bleibt erhalten. So kannst du im Frühjahr dort weitermachen, wo du im Herbst aufgehört hast. Wichtig ist das vor allem dann, wenn du vorhast, an Radrennen teilzunehmen. Ich habe mich zum Beispiel für die Mecklenburger Seen Runde angemeldet, die bereits im Mai stattfindet. Deswegen ist der Winter für mich keine Zeit zum Rumhängen.

Wichtig nach Fahrten durch nassen Schnee: Rad saubermachen und vor allem die Kette wieder ölen, so wird Rost verhindert.
Freie Straßen und Spass mit dem Mountainbike

Spätestens wenn im November der Regen andauert und die Straße rutschig wird, verabschieden sich die Schönwetter-Rennradfahrer und es wird Zeit, dass Crossrad oder Mountainbike aus dem Keller zu holen. Mit den passenden Reifen ist dir Regen und leichter Schnee egal. Vorteil außerdem: Auf vielen Stecken bist du im Winter ziemlich  allein unterwegs. Keine E-Bike-Renter, keine Familienausflüge – nur du und dein Bike auf freier Strecke. Als Kind hast du garantiert auch gern im Dreck gespielt und jetzt ist es wieder Zeit dafür: Mountainbiken im Wald ist die perfekte Freizeitgestaltung im Herbst. Und nicht nur im Norden weiß man: Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung.

Passende Winterkleidung beim Radfahren ist Pflicht

Apropos Kleidung: Am schnellsten frieren wir an Händen und Füßen, deswegen ist es wichtig, hier nicht zu geizig zu sein und passende Socken, Thermosohlen und Überzieher zu kaufen. Denn nichts ist schlimmer, als mit schmerzenden, blauen Fingern und Zehen nach Hause zu kommen. Für den restlichen Körper gilt das Zwiebelprinzip, mehrere Schichten übereinander und am besten aus Materialien, die den Schweiss nach aussen transportieren. Lasst euch auch durchaus mal in der Skiabteilung inspirieren.

Ein Vorteil an Schneetouren ist auch, dass man relativ allein ist. Niemand fährt plötzlich direkt ins Bild.
Ideen gegen Langeweile beim Rollentraining oder Spinning

Für die Tage, an denen das Wetter draussen wirklich zu hässlich ist, um Spass zu haben, lohnt sich ein Spinning Bike oder eine Rolle, in die ihr eurer Rad einspannt. Ist es eine Smart Roll, also eine, die Funksignale abgibt, könnt ihr euer Heimtraining durch die Nutzung von Zwift noch unterhaltsamer machen. Alle anderen, so wie ich, schauen einfach ein paar spannende Spielfilme oder Mitschnitte von Touren, wie hier zum Beispiel. Wem auch das zu langweilig ist, dem seien die Trainingsprogramme des Global Cycling Networks auf YouTube empfohlen. Für alle, die lieber Landschaften anschauen, gibt es auf der Videoplattform ebenfalls eine Menge passendes Material.

Für alle die mehr wollen: Winter Bike Trophy in Nordrhein-Westfalen

Wenn es dich jetzt so gar nicht mehr im Haus hält, kannst du dich natürlich auch einfach einer großen Herausforderung stellen und so viele Termine wie möglich bei der Westfalen Winter Bike Trophy abarbeiten.

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