Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen

Ich besiege den inneren Schweinehund und mich selbst und fahre das erste Mal mehr als 100 km an einem Tag.

Strava ist ein böses Instrument. Nicht nur, dass es mir gnadenlos sagt, dass ich an manchen Tagen die Schnelligkeit einer 100-jährigen Schildkröte besitze und mir auch noch unter die Nase reibt, wenn mich die Steigung wieder einmal in die Knie gezwungen hat, nein – es setzt mir auch noch ganz andere dumme Ideen in den Kopf. Diesmal ist es eine Challenge – ein Gran Fondo im April. Diese lockere Herausforderung besteht also darin, an einem Tag eine Strecke von 100 km zu bezwingen und danach noch in der Lage zu sein, das eigene Rad zumindest abzustellen und ins Bett zu wanken. „Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen“ weiterlesen

Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit

Jung, verzweifelt, sucht… Kontaktaufnahmen für Anfänger

Wie ich zum „sportlichen“ Radfahren kam, erklärte ich ja bereits im ersten Teil. Schon da hatte ich auch die Schwierigkeiten angeschnitten, die sich für mich als wenig ehrgeiziges und eigentlich leistungsfeindliches Wesen ergeben. Eine dieser Schwierigkeiten besteht darin, jemanden zu finden (außer meinen leidgeprüften Mann), der gelegentlich mit mir zusammen fahren will. Die meiste Zeit über wäre ich auch als Einzelkämpfer zufrieden. Trotzdem ist es doch etwas anderes, wenn man jemanden hat, der die nächste Steigung genauso hochächzt wie ich selbst und wir uns dann oben gegenseitig gratulieren können. „Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit“ weiterlesen

Neu in Dortmund: Endlich ein Computerspielemuseum

Das Museum der digitalen Kultur in Huckarde bietet Entertainment für die kalte Jahreszeit.

Die Dortmunder Museenlandschaft hat Zuwachs bekommen, der sich wahrlich nicht verstecken muss. In Huckarde, in der Nähe der Kokerei Hansa, hat vor Kurzem das Deutsche Museum der Digitalen Kultur a.k.a BINARIUM eröffnet. Noch haben die Menschenmassen den Weg dorthin nicht gefunden, so dass ein Besuch ohne Warterei und mit jeder Menge Probiermöglichkeiten wirklich lohnt.

Anschauen, Anfassen, Ausprobieren

Im BINARIUM dürfen nämlich nicht nur Konsolen und Handheld-Konsolen aus allen Generationen angeschaut und so einige Raritäten entdeckt werden. Der Betreiber lädt seine Gäste auch dazu ein, so einige Spiele aus vier Jahrzehnten Gaminggeschichte auszuprobieren. Am Besten ist es, wenn man sich gleich einen Gegner mitbringt und dann nacheinander Pong, Pacman, Streetfighter, Super Mario bishin zu Just Dance anspielt. Wer lieber allein kommt, kann natürlich trotzdem einiges probieren – bishin zum Flugsimulator mit komplettem Cockpit.

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Die Ausstellung soll noch weiter wachsen, wenn sie bei den BesucherInnen auf entsprechendes Interesse stößt. Neben dem Ausstellungsteil befindet sich im BINARIUM auch das Café NETZWERK, das neben Kaffee (gut) und Kuchen (sehr lecker) auch Mittagsangebot und verschiedene Salate anbietet. Die Preise sind moderat und die MitarbeiterInnen wirklich nett.

Aktionspreise zur Eröffnung im Dezember

Im Moment zahlen BesucherInnen für den Eintritt den Aktionspreis von 5 Euro. Der Preis ist völlig in Ordnung, denn die Ausstellung wartet mit so einigen Schätzen auf, die nicht nur für LiebhaberInnen und SammlerInnen von alten und neueren Konsolen und Spielen interessant sind. Auch wer so gar keine Ahnung von Videospielen hat, kommt auf jeden Fall auf seine/ihre Kosten.

Ausstellungsraum_Binarium_Dortmund

Der Ehemann und ich jedenfalls hatten viel Spass, vor allem bei einer Runde Pong, die bei uns beiden Ehrgeiz geweckt hat. Ich habe auch gelernt, dass ich im Falle eines Notfalles die letzte Person bin, die versuchen sollte, ein Flugzeug zu steuern. Gnadenlos wurde es direkt hart auf den Boden der Tatsachen befördert, weshalb ich mich erstmal mit einem Stück Kuchen trösten musste.

Für kalte Wintertage, doofe Sonntage oder auch Kulturmuffel ist das BINARIUM eine tolle Adresse, um ein paar vergnügliche Stunden zu verbringen. Wärmstens empfohlen!


BINARIUM
Museum der digitalen Kultur
Hülshof 28, 44369 Dortmund
www.retrobude.de
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Unterwegs auf dem Emscher-Weg: Von Dortmund-Hörde zum Emscherquellhof

Von Dortmund-Hörde sind es nur 7 Kilometer bis zum Emscherquellhof in Holzwickede. Das reicht für eine lockere Fahrradtour nach Feierabend.

Dortmund-Hörde | Phönixsee | Aplerbeck | Holzwickede

Der Emscher-Weg ist ein ambitioniertes Projekt. Vom Emscherquellhof in Holzwickede reicht er bis zur Mündung in Dinslaken. Insgesamt sind es rund 100 km, die hier zurückgelegt werden können. „Unterwegs auf dem Emscher-Weg: Von Dortmund-Hörde zum Emscherquellhof“ weiterlesen

Ein Ort der Ruhe mitten in der Stadt: Der Dortmunder Hauptfriedhof

Mitten in der Stadt befindet sich der größte Friedhof Dortmunds. Der Hauptfriedhof ist aber auch einer der schönsten Parks in der Stadt.

Auf einem Friedhof spazieren gehen? Das klingt im ersten Moment vielleicht erst einmal komisch, aber wenn es sich dabei um den Dortmunder Hauptfriedhof handelt, ist es vor allem im Sommer eine gute Idee. 
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