Kazuki Kaneshiro: Go!

Eine Junge verliebt sich in ein Mädchen – ein klassischer Plot ganz aktuell.

Es ist ein klassischer Plot, wie ihn auch Shakespeare schon genutzt hat: Ein Junge verliebt sich in ein Mädchen, sie verliebt sich auch in ihn, aber die Gesellschaft will nicht, dass die beiden glücklich zusammenkommen können. So weit, so bekannt. Allerdings ist „Go!“ kein Stück von Shakespeare und auch kein europäischer Roman und nicht nur die Gesellschaft hat gegen eine Beziehung etwas einzuwenden.

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Repost: Christian Kracht – Faserland

Ungefilterte erste Leseeindrücke aus dem Lesejournal. Heute Christian Kracht: Faserland.

Über Christian Kracht lässt es sich ja ganz hervorragend diskutieren und streiten. Ich glaube, neben Clemens Meyer ist das einer der wenigen Autoren, die in meinem Freundeskreis polarisierende Meinungen hervorrufen. „Faserland“ war der erste Roman, den ich von Kracht gelesen habe. Das ist schon eine Weile her, aber der Eindruck hat sich seitdem nicht wesentlich verändert, sondern eher mit der Lektüre von „Imperium“ verstärkt: Konsummüdigkeit spielt in allen Werken eine nicht zu unterschätzende Rolle, aber ich weiß nicht so recht, ob sich der Autor nicht langsam ein wenig in seinem Stil verrennt. Mal schauen, was sein neuer Roman „Die Toten“ so bringt. Bis dahin aber noch der ungefilterte Eindruck von Faserland, kurz nach dem ersten Lesen vor einigen Jahren. „Repost: Christian Kracht – Faserland“ weiterlesen