Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen

Ich besiege den inneren Schweinehund und mich selbst und fahre das erste Mal mehr als 100 km an einem Tag.

Strava ist ein böses Instrument. Nicht nur, dass es mir gnadenlos sagt, dass ich an manchen Tagen die Schnelligkeit einer 100-jährigen Schildkröte besitze und mir auch noch unter die Nase reibt, wenn mich die Steigung wieder einmal in die Knie gezwungen hat, nein – es setzt mir auch noch ganz andere dumme Ideen in den Kopf. Diesmal ist es eine Challenge – ein Gran Fondo im April. Diese lockere Herausforderung besteht also darin, an einem Tag eine Strecke von 100 km zu bezwingen und danach noch in der Lage zu sein, das eigene Rad zumindest abzustellen und ins Bett zu wanken. „Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen“ weiterlesen

Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit

Jung, verzweifelt, sucht… Kontaktaufnahmen für Anfänger

Wie ich zum „sportlichen“ Radfahren kam, erklärte ich ja bereits im ersten Teil. Schon da hatte ich auch die Schwierigkeiten angeschnitten, die sich für mich als wenig ehrgeiziges und eigentlich leistungsfeindliches Wesen ergeben. Eine dieser Schwierigkeiten besteht darin, jemanden zu finden (außer meinen leidgeprüften Mann), der gelegentlich mit mir zusammen fahren will. Die meiste Zeit über wäre ich auch als Einzelkämpfer zufrieden. Trotzdem ist es doch etwas anderes, wenn man jemanden hat, der die nächste Steigung genauso hochächzt wie ich selbst und wir uns dann oben gegenseitig gratulieren können. „Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit“ weiterlesen