Murals in Dortmund – der kunstvolle City Walk

Wer nicht so sehr auf Wanderungen in der Natur steht oder jetzt im Winter keine Lust auf kahle Bäume hat, kann sich über diese Route freuen. Denn Dortmund hat auch Kunst zu bieten — ohne Eintritt, einfach so auf der Straße. Streetart findet sich in der Stadt an jeder Ecke, aber hier geht es um die Murals in Dortmund — wandgroße Bilder verschiedener Künstler. Gut, dass sich einige nah beieinander befinden und auf einem kleinen Spaziergang leicht besichtigen lassen. Natürlich gibt es auch wieder einige Tipps, wo ihr anschließend essen und trinken gehen könnt. Los geht’s!

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Der Bergziegenmodus: Steigungen fahren ohne Frust

Anstiege und Abfahren frustfrei bewältigen – meine Geschichte und Tipps von einem, der es wissen muss.

Der Berg ruft! – so lautet ein Filmtitel aus dem Jahr 1937, der viel zitiert wird. In diesem Film geht es um die Besteigung des Matterhorns durch einen italienischen Bergsteiger. Er muss viele Gefahren und heftige körperliche Strapazen überwinden, ehe er endlich auf dem Gipfel steht.

Mich dagegen haben die Berge lange Zeit nicht gerufen, schon gar nicht auf einem Fahrrad. Ich bin ein Flachlandmensch und Steigungen waren mir schon immer ein Dorn im Auge. „Der Bergziegenmodus: Steigungen fahren ohne Frust“ weiterlesen

Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit

Jung, verzweifelt, sucht… Kontaktaufnahmen für Anfänger

Wie ich zum „sportlichen“ Radfahren kam, erklärte ich ja bereits im ersten Teil. Schon da hatte ich auch die Schwierigkeiten angeschnitten, die sich für mich als wenig ehrgeiziges und eigentlich leistungsfeindliches Wesen ergeben. Eine dieser Schwierigkeiten besteht darin, jemanden zu finden (außer meinen leidgeprüften Mann), der gelegentlich mit mir zusammen fahren will. Die meiste Zeit über wäre ich auch als Einzelkämpfer zufrieden. Trotzdem ist es doch etwas anderes, wenn man jemanden hat, der die nächste Steigung genauso hochächzt wie ich selbst und wir uns dann oben gegenseitig gratulieren können. „Das Fahrrad und ich – Teil II: Wege der Einsamkeit“ weiterlesen

Neu in Dortmund: Endlich ein Computerspielemuseum

Das Museum der digitalen Kultur in Huckarde bietet Entertainment für die kalte Jahreszeit.

Die Dortmunder Museenlandschaft hat Zuwachs bekommen, der sich wahrlich nicht verstecken muss. In Huckarde, in der Nähe der Kokerei Hansa, hat vor Kurzem das Deutsche Museum der Digitalen Kultur a.k.a BINARIUM eröffnet. Noch haben die Menschenmassen den Weg dorthin nicht gefunden, so dass ein Besuch ohne Warterei und mit jeder Menge Probiermöglichkeiten wirklich lohnt.

Anschauen, Anfassen, Ausprobieren

Im BINARIUM dürfen nämlich nicht nur Konsolen und Handheld-Konsolen aus allen Generationen angeschaut und so einige Raritäten entdeckt werden. Der Betreiber lädt seine Gäste auch dazu ein, so einige Spiele aus vier Jahrzehnten Gaminggeschichte auszuprobieren. Am Besten ist es, wenn man sich gleich einen Gegner mitbringt und dann nacheinander Pong, Pacman, Streetfighter, Super Mario bishin zu Just Dance anspielt. Wer lieber allein kommt, kann natürlich trotzdem einiges probieren – bishin zum Flugsimulator mit komplettem Cockpit.

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Die Ausstellung soll noch weiter wachsen, wenn sie bei den BesucherInnen auf entsprechendes Interesse stößt. Neben dem Ausstellungsteil befindet sich im BINARIUM auch das Café NETZWERK, das neben Kaffee (gut) und Kuchen (sehr lecker) auch Mittagsangebot und verschiedene Salate anbietet. Die Preise sind moderat und die MitarbeiterInnen wirklich nett.

Aktionspreise zur Eröffnung im Dezember

Im Moment zahlen BesucherInnen für den Eintritt den Aktionspreis von 5 Euro. Der Preis ist völlig in Ordnung, denn die Ausstellung wartet mit so einigen Schätzen auf, die nicht nur für LiebhaberInnen und SammlerInnen von alten und neueren Konsolen und Spielen interessant sind. Auch wer so gar keine Ahnung von Videospielen hat, kommt auf jeden Fall auf seine/ihre Kosten.

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Der Ehemann und ich jedenfalls hatten viel Spass, vor allem bei einer Runde Pong, die bei uns beiden Ehrgeiz geweckt hat. Ich habe auch gelernt, dass ich im Falle eines Notfalles die letzte Person bin, die versuchen sollte, ein Flugzeug zu steuern. Gnadenlos wurde es direkt hart auf den Boden der Tatsachen befördert, weshalb ich mich erstmal mit einem Stück Kuchen trösten musste.

Für kalte Wintertage, doofe Sonntage oder auch Kulturmuffel ist das BINARIUM eine tolle Adresse, um ein paar vergnügliche Stunden zu verbringen. Wärmstens empfohlen!


BINARIUM
Museum der digitalen Kultur
Hülshof 28, 44369 Dortmund
www.retrobude.de
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Von Farben und Meer: Das Herz auf der Haut

Für die einen sind sie „stylische Accessoires“ für die anderen der „Quastenflosser unter den Kulturtechniken“. Für den mareverlag sind Tätowierungen ein guter Grund, eine tolle Anthologie herauszubringen.

Den mareverlag schätze ich persönlich sehr. Eigentlich schätze ich alles sehr, was mit dem Meer zu tun hat. Also eben auch den mare Verlag, weil der nämlich ein Programm hat, in dem das Meer eine wichtige Rolle spielt. Ich mag übrigens auch Tattoos, hab ja selbst das ein oder andere. Und Meer und Tattoos, das geht gut zusammen. Deswegen hat der mare Verlag eine Anthologie daraus gemacht und Clemens Meyer (selbst ziemlich tätowiert) gebeten, ein Vorwort zu schreiben. Das endete dann damit, dass ich dieses Buch kaufen musste und es mich sehr glücklich gemacht hat. „Von Farben und Meer: Das Herz auf der Haut“ weiterlesen