Wandern in Berlin – von Karlshorst nach Köpenick

Wandern kann man nicht nur im Wald und in der freien Natur, sondern auch in Städten. Berlin eignet sich hervorragend für solche Stadtwanderungen, denn Wandern in Berlin ist fast so schön wie in der Natur, wenn man es richtig anstellt. Weil die Stadt so viele Grünflächen hat, kommt man auf dieser Wanderung von Karlshorst nach Köpenick nur selten an großen Straßen entlang. Stattdessen führt der Weg durch Naherholungsgebiete im  Osten der Stadt.

Meine Mutter hat mich auf diese Wanderung begleitet, auch wenn das Wetter und die Jahreszeit im Januar nicht die schönsten für eine Wanderung in Berlin waren. Startpunkt ist der S-Bahnhof Karlshorst, von dem aus wir bis zum Ziel S-Bahnhof Köpenick gewandert sind. Unterwegs gibt es einige sehenswerte Punkte, zu denen wir auch eine persönliche Beziehung hatten und haben.  „Wandern in Berlin – von Karlshorst nach Köpenick“ weiterlesen

Eine moderne Kaukasusreise: Olga Grjasnowas „Die juristische Unschärfe einer Ehe“

Der Kaukasus ist die Sehnsuchtslandschaft der russischen Literatur. Nah genug, um noch ein wenig russisch zu sein, gleichzeitig auch fremd genug, um den Durst nach dem Exotischen und Fremden zu bedienen, das in der Romantik Gegenstand der Literatur war. Von Puschkin bis Lermontov schickten die Schriftsteller ihre Helden in den Kaukasus, um dort Abenteuer zu erleben und dabei ganz nebenbei den Zustand der russischen Gesellschaft zu entlarven. Dass diese Gebiet auch heute noch eine perfekte literarische Landschaft ist, beweist Olga Grjasnowa in ihrem neuen Roman Die juristische Unschärfe einer Ehe, wenn auch die Romantik des wilden Kaukasus hier schon lange abhanden gekommen ist. „Eine moderne Kaukasusreise: Olga Grjasnowas „Die juristische Unschärfe einer Ehe““ weiterlesen