Die weltbeste Tomatensuppe

Zumindest in meiner Welt ist sie das. Das ursprüngliche Rezept stammt von einem Pinterest-Post, der leider nicht mehr aufzufinden ist. Ich habe daran noch einiges geändert und so die für mich perfekte Tomatensuppe gefunden. Wenn Reste übrig bleiben, kann man sie auch etwas eindicken und perfekt zu Pasta servieren. Zugegeben ist sie nicht gerade figurschonend, aber für guten Geschmack kann man gelegentlich auch zwei Augen zudrücken.


Was ihr braucht

  • 3-4 große, reife Tomaten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 500 ml Fond (Gemüsefond oder Lammfond sind perfekt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 2-3 EL geriebenen Parmesan
  • 1 EL Cremè Fraiche
  • 1 Handvoll frischen Basilikum
  • etwas Tomatenmark
  • Meersalz
  • frischen Pfeffer
  • Thymian
  • Honig
  • Olivenöl
  • Petersilie

Zubereitung

Eine gute Tomatensuppe braucht nicht viel Vorbereitungszeit bei den Zutaten, aber dafür beim Kochen um so mehr. Zuerst schält ihr den Knoblauch und die Zwiebeln und schwitzt sie in etwas Olivenöl an, bis die Zwiebeln glasig sind. Schiebt beides etwas an den Rand und gebt einen kleinen Löffel Tomatenmark in den Topf. In der Zwischenzeit könnt ihr die Tomaten abwaschen und in grobe Stücke schneiden. Sind Zwiebel und Knoblauch soweit, gebt ihr die Tomaten mit in den Topf. Dazu kommt dann die Dose mit den geschälten Tomaten, die Chilischote, etwas Salz und der grobgehackte Basilikum.

Lasst das Ganze ein wenig kochen, bevor ihr etwas vom Fond dazugebt. Kocht die Suppe, dann könnt ihr die Hitze herunterdrehen, bis es nur noch köchelt. Und jetzt heißt es: Einkochen lassen und nachgießen. Gebt den Fond immer mal in kleinen Schritten in den Topf (z. B. 5 mal 100 ml) und lasst die Suppe dann wieder etwas einkochen. Wie lange ihr sie köcheln lasst, hängt von euch selbst ab. Ich persönlich gebe der Suppe im Schnitt zwischen 60 und 90 Minuten Zeit.

Jetzt habt ihr es schon fast geschafft! Zeit für den Pürierstab – püriert alles einmal kräftig durch. Jetzt hebt ihr den Parmesan unter und schmeckt die Suppe mit Salz, Pfeffer, Thymian und etwas Honig ab. Ich gebe meistens einen Esslöffel Cremè fraiche dazu; das macht die Sache rund und bindet die Suppe noch etwas besser.


Tipps

Falls ihr keine richtig reifen Tomaten bekommt, die viel Eigengeschmack mitbringen oder kein Tomatenmark im Haus habt, könnt ihr auch ein paar zerkleinerte getrocknete Tomaten dazugeben. Dann allerdings ist etwas Vorsicht beim Salzen geboten – getrocknete Tomaten sind in der Regel schon sehr salzig.

Ich serviere die Suppe meistens mit frischer Petersilie oder Basilikum (wenn etwas übrig ist). Gut passen auch Pinienkerne dazu, die ihr auch in der Pfanne rösten könnt. Außerdem passt ein Stück frisches Brot oder Baguette.

Skanus! *

* Guten Appetit! auf Litauisch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.