07/2016

07/16 mit 2 Museen, kritischen Artikeln zu Bücherblogs und Frauen im Metal.

Am Montag habe ich noch die Bilder vom Ausflug nach Venlo gesichtet. Wir haben das Kunstmuseum mit dem niedlichsten Namen bisher besucht: Museum van Bommel van Dam. Schön da. Im Moment gibt es Werke des Niederländers Willy Gorrissen, der oft den gleichen Berg gemalt hat. Das hat mich an die „50 Ansichten des Mt. Fuji“ erinnert – nur eben mit niederländischem Hügel. Den Gratiskaffee im nebenan gelegenen Limburg-Museum haben wir dann aber doch ausgeschlagen.

Am Dienstag war ich zu faul für Sport. Stattdessen habe ich diesen kritischen Artikel zum Thema Bücherblogs in DIE ZEIT gefunden und auch Reaktionen von Bloggern darauf. Das Thema gab es vor nicht so langer Zeit schon einmal. Die Kritik der Autorin ist sicher nicht ganz unberechtigt, aber ihr Artikel selbst ist mir dann auch zu einseitig. Was meint ihr?

Am Mittwoch habe ich noch ein Museum besucht, allerdings vom Schreibtisch aus: Das Malware-Museum (gefunden bei Frau Nerd).

Der Donnerstag ging recht ereignislos vorbei, ich muss mich auf die Verteidigung meiner Masterarbeit vorbereiten. Ich kann mich kaum erinnern, was ich eigentlich geschrieben habe. Aber es hatte etwas mit absurder Literatur im lettischen Exil zu tun, und so einige Texte, die hier aufgeführt werden, wurden referenziert.

Freitag war ein Tag zum Anschauen schöner Dinge. In Dortmund kann man das zum Beispiel im Shop von Heimatdesign sehr gut machen.

Samstag ist ein Tag, an dem ich so richtig Zeit vertrödeln darf. Zum Beispiel auf dem Blog von derdrachentoeter, wo es eine Reihe von Blogbeiträgen gibt, die sich nur mit All Female Bands in den extremeren Richtungen des Metal beschäftigt. Das Ganze ist obendrein auch noch sehr international.

Heute ist Sonntag. Ich freue mich, mit einer (noch) neuen Bekanntschaft ins Theater zu gehen. Es gibt Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun als Solo. Gespannt, gespannt…

32/2015

Die FAZ befürwortet eine akademische Auseinandersetzung mit Spielen. Die Gamerszene ist not amused. Warum eigentlich nicht? Narrative Elemente sind nicht unspannend und auch über Rollenbilder kann man doch mal diskutieren. Und EA Games begründen derweil ihren Rückzieher, Frauennationalmannschaften nun doch nicht in der neuen FIFA 16-Veröffentlichung zu integrieren, mit dem Kostenargument.

Im Missy Magazine werden die Heldinnen der elektronischen Musik geehrt, die doch leider viel zu häufig hinter ihren männlichen Kollegen versteckt bleiben. Schön, hier z. B. Gudrun Gut wiederzubegegnen, die mir fast aus dem Gedächtnis verlorengegangen ist.

Neu auf meinem Vinyl-Wunschzettel: Architect – Mine. Einmal gehört und schon verliebt, aber leider will das Budget diesen Monat keine Extrawürste zulassen. Deswegen erstmal weiter bei youtube hören.

tumblr ist eine Fundgrube für jeden kunstinteressierten Menschen. Unter meinen Lieblingsblogs, wenn es um Zeitgenössisches geht, nimmt Dark Silence In Suburbia einen besonderen Platz ein. Viel gutes Zeug, viel verstörendes.

Und zu guter Letzt noch ein Termin in meinem Kalender: Die Jungen Verlagsmenschen NRW bieten ein ganztägiges Event in Düsseldorf an zum Thema „Weiterkommen mit Büchern? Bewerbung und Einstieg in der Buchbranche.“ Ich hoffe auf ein paar wertvolle Informationen und viele nette Menschen. Treffe ich vielleicht jemanden von Euch auch dort?