Cycling Fashion oder: Ich habe nichts zum Anziehen

Ein paar Tipps für schöne und nicht alltägliche Radbekleidung

Schaut man in die Texilabteilungen eines großen Sportkaufhauses und seines preiswerten Pendants aus Frankreich, steht man als Frau schnell vor der Entscheidung entweder das wenige zu nehmen, was sich dort überhaupt findet, oder aber eine längere Suche im Internet anzufangen.

Das soll bitte nicht falsch verstanden werden, natürlich gibt es in den passenden Geschäften auch Kleidung für Frauen, die den Ansprüchen an meine Anatomie und Funktionalität gerecht werden, aber es gibt für mich persönlich eben auch Argumente, die gegen einen Kauf sprechen: „Cycling Fashion oder: Ich habe nichts zum Anziehen“ weiterlesen

Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen

Ich besiege den inneren Schweinehund und mich selbst und fahre das erste Mal mehr als 100 km an einem Tag.

Strava ist ein böses Instrument. Nicht nur, dass es mir gnadenlos sagt, dass ich an manchen Tagen die Schnelligkeit einer 100-jährigen Schildkröte besitze und mir auch noch unter die Nase reibt, wenn mich die Steigung wieder einmal in die Knie gezwungen hat, nein – es setzt mir auch noch ganz andere dumme Ideen in den Kopf. Diesmal ist es eine Challenge – ein Gran Fondo im April. Diese lockere Herausforderung besteht also darin, an einem Tag eine Strecke von 100 km zu bezwingen und danach noch in der Lage zu sein, das eigene Rad zumindest abzustellen und ins Bett zu wanken. „Das Fahrrad und ich – Teil III: Herausforderungen annehmen“ weiterlesen

Das Fahrrad und ich – eine Liebesgeschichte

Teil 1: Von der Nutzehe zur wilden Leidenschaft – wie alles begann.

Nach nur einem Jahr – und leider gerade dann, als ich sie für mich überhaupt erst entdeckte – verkündeten die Road Girls, dass sie als Club mit Mitgliedsbeiträgen und allem Pipapo aufhören. Die Begründung dafür ist, dass sich nicht genug zahlende Mitglieder gefunden hatten, um das Projekt tragfähig machen zu können. Das ist für mich sehr schade, denn meine Liebe zum Fahrrad war jahrelang eher brühwarm und ist gerade erst im letzten Jahr zu einer heißen Affäre geworden.

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Neu in Dortmund: Endlich ein Computerspielemuseum

Das Museum der digitalen Kultur in Huckarde bietet Entertainment für die kalte Jahreszeit.

Die Dortmunder Museenlandschaft hat Zuwachs bekommen, der sich wahrlich nicht verstecken muss. In Huckarde, in der Nähe der Kokerei Hansa, hat vor Kurzem das Deutsche Museum der Digitalen Kultur a.k.a BINARIUM eröffnet. Noch haben die Menschenmassen den Weg dorthin nicht gefunden, so dass ein Besuch ohne Warterei und mit jeder Menge Probiermöglichkeiten wirklich lohnt.

Anschauen, Anfassen, Ausprobieren

Im BINARIUM dürfen nämlich nicht nur Konsolen und Handheld-Konsolen aus allen Generationen angeschaut und so einige Raritäten entdeckt werden. Der Betreiber lädt seine Gäste auch dazu ein, so einige Spiele aus vier Jahrzehnten Gaminggeschichte auszuprobieren. Am Besten ist es, wenn man sich gleich einen Gegner mitbringt und dann nacheinander Pong, Pacman, Streetfighter, Super Mario bishin zu Just Dance anspielt. Wer lieber allein kommt, kann natürlich trotzdem einiges probieren – bishin zum Flugsimulator mit komplettem Cockpit.

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Die Ausstellung soll noch weiter wachsen, wenn sie bei den BesucherInnen auf entsprechendes Interesse stößt. Neben dem Ausstellungsteil befindet sich im BINARIUM auch das Café NETZWERK, das neben Kaffee (gut) und Kuchen (sehr lecker) auch Mittagsangebot und verschiedene Salate anbietet. Die Preise sind moderat und die MitarbeiterInnen wirklich nett.

Aktionspreise zur Eröffnung im Dezember

Im Moment zahlen BesucherInnen für den Eintritt den Aktionspreis von 5 Euro. Der Preis ist völlig in Ordnung, denn die Ausstellung wartet mit so einigen Schätzen auf, die nicht nur für LiebhaberInnen und SammlerInnen von alten und neueren Konsolen und Spielen interessant sind. Auch wer so gar keine Ahnung von Videospielen hat, kommt auf jeden Fall auf seine/ihre Kosten.

Ausstellungsraum_Binarium_Dortmund

Der Ehemann und ich jedenfalls hatten viel Spass, vor allem bei einer Runde Pong, die bei uns beiden Ehrgeiz geweckt hat. Ich habe auch gelernt, dass ich im Falle eines Notfalles die letzte Person bin, die versuchen sollte, ein Flugzeug zu steuern. Gnadenlos wurde es direkt hart auf den Boden der Tatsachen befördert, weshalb ich mich erstmal mit einem Stück Kuchen trösten musste.

Für kalte Wintertage, doofe Sonntage oder auch Kulturmuffel ist das BINARIUM eine tolle Adresse, um ein paar vergnügliche Stunden zu verbringen. Wärmstens empfohlen!


BINARIUM
Museum der digitalen Kultur
Hülshof 28, 44369 Dortmund
www.retrobude.de
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Schlössertour: Mit dem Rad von Dortmund-Hörde über Lünen nach Nordkirchen

Schloss Schwansbell | Schloss Cappenberg | Schloss Nordkirchen
Strecke: ca. 40 km, wenig Steigung

Neben viel Industriekultur haben Dortmund und die umliegenden Gegenden auch sehr viele Schlösser zu bieten, die zu besuchen sich wirklich lohnt. Mit Schloss ist nicht immer ein so großes Bauwerk gemeint wie das Schloss Nordkirchen, welches als „Versailles Westfalens“ gehandelt wird. Manchmal sind es auch nur kleinere Häuser, die es da zu entdecken gilt. „Schlössertour: Mit dem Rad von Dortmund-Hörde über Lünen nach Nordkirchen“ weiterlesen