Auf dem Rheinradweg nach Bonn (Teil II)

2. Tag, wir machen die 200 Kilometer Radtour voll und entdecken den Rheinradweg.

Tag 2: Düsseldorf – Leverkusen – Köln – Bonn

Nachdem wir es am ersten Tag von Dortmund immerhin bis nach Düsseldorf geschafft hatten, war die Motivation bis Bonn weiterzukommen, groß. Die Hintern schmerzten vom Vortag unglaublich, aber nach einigen Kilometern stellte sich eine Art Trance ein, in der wir begannen den Schmerz zu akzeptieren.  „Auf dem Rheinradweg nach Bonn (Teil II)“ weiterlesen

Radtour auf dem Rheinradweg von Dortmund nach Bonn

Ist das nicht ein tolles Wetter? Und dann noch ein langes Wochenende. Das schreit doch geradezu nach einem Ausflug, raus aus den eigenen 4 Wänden. Weil aber gefühlt die gesamte Bevölkerung dieses Landes unterwegs ist, sind wir nicht ins Auto sondern auf unsere Fahrräder gestiegen und losgefahren. In 2 Tagen haben wir es auf dieser Radtour von Dortmund-Hörde bis nach Bonn geschafft. „Radtour auf dem Rheinradweg von Dortmund nach Bonn“ weiterlesen

Elizabeth von Arnim – Verzauberter April

4 Frauen und ein Castello in Italien – spitzzüngig und unterhaltsam.

Der Frühling soll sich in den nächsten Tagen noch einmal verabschieden und der Winter sein Comeback feiern — zumindest ein bisschen. Was mir jetzt über diese Wetteraussichten hinweg hilft, ist Lektüre, die Wärme und Leichtigkeit ausstrahlt und von einem warmen Frühling träumen lässt. Ein Buch, das wie ein Anti-Depressivum wirkt, und wenn es nur fünf Minuten sind, die man darin blättern kann. Genau dieses Buch fand ich vor einiger Zeit in einem kleinen Bücherschrank irgendwo in Lübeck. „Verzauberter April“ von Elizabeth von Arnim ist genau das richtige Buch für diesen Monat. „Elizabeth von Arnim – Verzauberter April“ weiterlesen

12 von 12 im April

12 von 12 im April mit Bildern aus einem ereignislosen Arbeitstag.

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Der 12. April war eigentlich nicht schlecht. Der normale Arbeitstag startet um 06:15 am Bahnhof. Es wird sogar schon hell um diese Zeit. Während ich fahre wird es noch heller. Und an den Bäumen sieht man: Der Frühling ist endlich angekommen. „12 von 12 im April“ weiterlesen

Einstieg in die japanische Literatur: The Makioka Sisters

Die Geschichte um die vier Schwestern wird in Japan als Meisterwerk der Romangattung angesehen. Verdient.

Japanische Literatur ist in Deutschland nicht sehr populär, wenn man von den Romanen Haruki Murakamis und diversen Manga-Serien absieht. Und auch so populäre Bücher wie „Die Geisha“ oder „Shogun“, die in Japan spielen, sind von westlichen Autoren geschrieben worden. Ich habe mich auf die Suche nach Romanen von japanischen Autoren gemacht und bin dabei auf Junichiro Tanizaki gestoßen, der zu den bedeutendsten Autoren der japanischen modernen Literatur zählt.


Japan, 1938 — der 2. Weltkrieg kündigt sich langsam in Europa an und auch das alte Kaiserreich Japan steht vor großen Veränderungen in diesem so unruhigen 20. Jahrhundert. Ashiya und Osaka sind die Kulissen vor denen die Familiengeschichte der alten Kaufmannsfamilie Makioka erzählt wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die vier Schwestern Tsuruko, Sachiko, Yukiko und Taeko. Der Reichtum der Familie, geführt vom Familienoberhaupt Tatsuo ist in den Jahren nach dem Tod des Vaters der vier Schwestern weniger geworden und damit auch die Möglichkeiten, die beiden jüngsten Schwestern Yukiko und Taeko vorteilhaft zu verheiraten. Tanizaki konzentriert sich im Verlauf der Handlung besonders auf diese beiden Schwestern, deren Charaktere und Lebensvorstellungen kaum unterschiedlicher sein können. „Einstieg in die japanische Literatur: The Makioka Sisters“ weiterlesen