Auf der Nordbahntrasse und dem Rheinradweg von Dortmund nach Bonn

Ist das nicht ein tolles Wetter? Und dann noch ein langes Wochenende. Das schreit doch geradezu nach einem Ausflug, raus aus den eigenen 4 Wänden. Weil aber gefühlt die gesamte Bevölkerung dieses Landes unterwegs ist, sind wir nicht ins Auto sondern auf unsere Fahrräder gestiegen und losgefahren. In 2 Tagen haben wir es von Dortmund-Hörde bis nach Bonn geschafft.

Tag 1 — Dortmund – Witten – Wuppertal – Neandertal – Düsseldorf

Los ging es vor unserer Haustür in Dortmund-Hörde. Vorbei am Hochhofen auf Phönix-West und über Hombruch sind wir nach Witten gefahren. Die Anstiege gingen hier noch einigermaßen, das Schlimmste kommt noch.

Fahrradtour_Dortmund_Phönix_West_Witten_Radweg_NRW

Größtenteils führt der Weg über Radwege an größeren Verkehrsstraßen und in selteneren Fällen über so schöne Abschnitte, wie dieser hier. Aber dann kommt man auf den Rheinischen Esel, eine stillgelegte Bahntrasse, die von Dortmund-Löttringhausen bis nach Bochum führt. Wir sind diesem tollen Radweg bis nach Witten gefolgt und dann in Richtung Wuppertal abgebogen.

Nordbahntrasse_Fahrradtour_Schee_Wuppertal_Fahrradtour_NRW

Weiter geht es immer mit Anstieg in Richtung Wuppertal, bis dann endlich die Erlösung folgt: 25 Kilometer glatter Asphalt, flach, mit Fahrradtunneln (die ich etwas gruselig fand): Die Nordbahntrasse durch Wuppertal. So stelle ich mir immer eine autofreie Welt vor. Es war viel Verkehr, aber man ist das schön. Wir haben viele Kilometer in kurzer Zeit gemacht und dabei noch lecker gegessen an einem der vielen Grills und Imbisse, die sich links und rechts an der Strecke befinden. Das Projekt Utopiastadt in Wuppertal braut sogar ein eigenes Bier.

Neanderthal_Museum_Rheinradweg_Düsseldorf_Fahrradtour

Nach Wuppertal folgt man dem Radweg über Erkrath und Mettmann in Richtung Düsseldorf. Meistens geht es über Landstraßen, auf denen nicht so viel los ist. Wir haben noch einen kurzen Abstecher zum Neanderthal-Museum gemacht, quer durch den Wald und waren dabei sehr froh, beide Cyclocross-Räder zu haben und keine Rennräder mit entsprechender Bereifung zu haben.

Architektur_Düsseldorf_Rheinradweg_Fahrradtour_NRW

Am Nachmittag kommen wir dann nach ca. 80 Kilometern endlich am Ziel in Düsseldorf ein, verschwitzt und staubig, aber sehr gut gelaunt. Den restlichen Tag verbummeln wir dort am Rhein, schauen uns nette Architektur an und probieren natürlich auch Altbier. Was sonst.

Tag 2 auf dem Rheinradweg ist noch mal einen eigenen Beitrag wert. Leider gibt es von beiden Tagen relativ wenig Bilder, weil mein Handy die einzige Kamera war (Gewichtsoptmimierung) und noch dazu aber als Navigationsgerät auf dem Lenker platziert wurde. Und immer anhalten ist auch schwer, wenn man den Schmerz am Hintern irgendwie überwinden möchte.

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