Auf dem Rheinradweg nach Bonn (Teil II)

2. Tag, wir machen die 200 Kilometer Radtour voll und entdecken den Rheinradweg.

Tag 2: Düsseldorf – Leverkusen – Köln – Bonn

Nachdem wir es am ersten Tag von Dortmund immerhin bis nach Düsseldorf geschafft hatten, war die Motivation bis Bonn weiterzukommen, groß. Die Hintern schmerzten vom Vortag unglaublich, aber nach einigen Kilometern stellte sich eine Art Trance ein, in der wir begannen den Schmerz zu akzeptieren. 

Die Tour startete an diesem Tag in der Innenstadt von Düsseldorf. Wir hatten vor, nicht den direkten Weg zu nehmen, den uns das Navigationsgerät zeigte, sondern lieber dem Rheinradweg zu folgen, der ja ganz unweigerlich bis Bonn führen sollte.

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Am Morgen begrüßten uns auf dem Weg zum Rhein nur ein paar Kanadagänse, die aber auch noch nicht so richtig wach aussahen. Am Rhein ging es dann Richtung Köln, wobei wir zugegebenermaßen manchmal die ein oder andere Rheinschleife abgekürzt haben. Am Mittag waren wir dann mitten drin in der Großstadt, obwohl wir die doch eigentlich umgehen wollten – aber nö, den Weg hatten wir irgendwann verloren.

Rheinradweg_Rheinpromenade_Köln_Dom_Fahradtour

Ab Köln aber kann man den Weg gar nicht mehr verfehlen, denn der Radweg führt exakt am Flußufer entlang, schlängelt sich durch leichte Wälder, Parks und entlang so einiger einladender Badestellen. Steigung gibt es hier kaum, so dass der Radweg auch für ungeübtere RadfahrerInnen geeignet ist. Weil wir so in Trance waren, habe ich hier leider so gar keine Bilder mehr gemacht, sondern danach nur noch in Bonn. Und selbst da nur ganz wenige – nämlich vom Poppelsdorfer Schloss und vom Beethovenhaus, das aber gerade geschlossen war.

Bonn_Beethovenhaus_Rheinradweg_Fahrradtour_NRW

Den Abend haben wir an uns vorbeiziehen lassen, mit etwas Mobilat für mein Knie (die letzte Steigung hat es nur knapp überlebt) und leckerem Spargelessen im Hotelrestaurant. Am nächsten Tag ging es wieder zurück mit dem Zug. Wie wir jetzt gelernt haben, kann man Fahrradreservierungen für den IC nicht online erledigen, warum weiß aber keiner so richtig.

PS: 200 Kilometer sind wir insgesamt gefahren. Das ist aber gar nichts gegen einen älteren Herrn, den wir auf dem Weg getroffen haben, der mit weit über 70 Jahren gerade auf dem Weg von Manchester nach Mittelitalien ist. Zu Fuß.

 

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