33/2015

Ich sitze auf meiner Auszugsbaustelle in Greifswald, das Wetter draussen wird immer grauer. Gestern habe ich meinen Unterwegsschmonzettenroman zu Ende gelesen und vergessen, mir neue Bücher in den Koffer zu packen. Was bleibt mir dann noch? Genau, das Internet.

Das Künstlerpaar Corey Vaughan und Emily Okada dokumentiert alle Gegenstände in ihrem Besitz. Was sie bis Ende des Jahres nicht erfasst haben, muss weg. Auch ein Weg, über den Wert von Besitz nachzudenken. Und schön anzuschauen.

Die Integration ins Dortmunder Leben muss vorangehen. Dabei bin ich über lokale Blogs gestolpert, die gleich in der Leseliste gelandet sind. Das Dortmunder Mädel nimmt mir ab sofort die Suche nach spannenden Veranstaltungen ab. Wohin ich mit dem Fahrrad in den kommenden Wochen sonst fahren könnte, erforsche ich jetzt bei Halden im Ruhrgebiet.

Außerdem auf der Leseliste gelandet ist der Blog Fünf Bücher, auf dem die AutorInnen Menschen befragen, von welchen fünf Büchern sie sich in ihrem Leben nicht mehr trennen könnten. Eine schwierig zu beantwortende Frage, wie ich finde.

Leider bin ich am 30. August in nicht in Dortmund, sonst wäre ich in die Schauburg Dortmund gegangen, um „Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“ zu sehen. Muss man wissen! Vielleicht wird er noch woanders gezeigt.

Und jetzt gibt es Frühstück und die Schmonzette noch mal in Filmform — weil’s so schön war: Daphne du Maurier’s Rebecca (1940)

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