12 von 12 im Dezember

12 Bilder aus dem Jahr und was so passiert ist.

Das Jahr ist fast vorbei und es ist wieder der 12. des Monats. Normalerweise zeige ich dann hier 12 Bilder aus meinem Alltag, so wie die vielen TeilnehmerInnen, deren Beiträge hier auch zu sehen sind.

Aber weil es Dezember ist, zeige ich heute stattdessen 12 Bilder aus dem Jahr 2015, denn es hat sich sehr viel getan und es ist eine gute Gelegenheit, kurz zu schauen, was alles passiert ist. Bühne frei!

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Im Januar saß ich in Greifswald und habe noch sehnsüchtige Briefe nach Dortmund geschrieben und viele Briefe wurden mir von dort geschickt. Oft mit kleinen Bildern gespickt, sind sie auch jetzt schön anzuschauen und immer wieder zu lesen.

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Der Februar war für mich nicht so schön. Ich musste einige Monate lang eine Therapie mit Tabletten machen. Die Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, rheumatische Schmerzen in den Gelenken, Nachtblindheit und noch einiges andere. Heute geht es mir dafür um so besser.

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Im März hat es uns nach London verschlagen. Schöne Fotos haben wir fast gar keine gemacht, obwohl wir so viel gesehen haben. Die waren alle für den „Müll.“

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Der April ist fototechnisch kaum noch auf meiner Festplatte zu finden. Es gibt einige Fotos von langweiligen Erdhügeln – April ist eben der Monat, in dem alle WG-Bewohnerinnen zusammen im Garten schuften mussten. Der Garten wird mir fehlen – genauso wie dieses tolle Klingelschild.

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Der Mai macht alles neu und hat mich an einem schönen sonnigen Wochenende mit sehr guten Freunden in den kleinen Ort Buggenhagen gebracht, wo sich im Herrenhaus das Till Richter Museum eingerichtet hat. Der Hausherr führt persönlich durch die Ausstellung – zeitgenössische Kunst in schönem Ambiente. Es war ein guter Besuch und ich hoffe, irgendwann komme ich wieder einmal dort vorbei.

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 Im Juni bin ich 30 geworden und habe im Skype-Video bewiesen, dass das nicht gleichbedeutend mit „erwachsen“ und „nicht mehr so doof“ ist.

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Im Juli sucht dann mein großartiger Mann von einem Hügel in Altwarp aus die Sicht auf die polnische Gegenseite. In diesem Sommer geht auch ein Lebensabschnitt für meine Eltern zu Ende, die nach einigen Jahren wieder nach Berlin zurückkehren.

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Im August heißt es dann auch für mich: Mach’s gut du schöne Stadt am Meer! Ich ziehe von Greifswald nach Dortmund um. Und natürlich müssen auch Ronny und Mandy- die beiden Riesenschnecken – mit. Es gibt eine vergnügliche Familienzusammenführung, die mehrere große Eiergelege zur Folge hat. Schneckenliebe eben.

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Im September ist die Sehnsucht nach dem Meer aber schon wieder groß. Also schnell die Sachen packen und nach Renesse fahren. Auch die Nordsee kann sehr schön sein. Nebenbei fahren wir nach Belgien, schauen in Ostende und Brügge vorbei.

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Mit dem Oktober hält auch langsam die Zitterei wegen der Masterarbeit Einzug. Entspannung findet sich vor der Haustür im Westfalenpark. Der Herbst zeigt sich dort von seiner schönsten Seite.

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Im November wird es nicht besser. Die Arbeit zieht sich wie Kaugummi. Der Himmel ist grau, es regnet — auf Phönix West finde ich bei Spaziergängen Orte, die fast schon außerirdisch anmuten.

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Und jetzt ist der 12. Dezember gekommen. Heute morgen habe ich das erste Objekt fotografiert, das ich gesehen habe, nachdem ich aufgestanden bin. Dieses Jako-o ist niedlich, oder? Das Jahr geht zu Ende, die Masterarbeit gebe ich endlich auch ab, ein Job hat sich gefunden und eigentlich ist doch das Leben schön. Es war ein gutes Jahr.

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